Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Mit der Unterzeichnung/Bestätigung einen Auftrages zur Durchführung eines Feuerwerks, treten die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in Kraft. Alle aufgeführten Punkte gelten für alle Mitarbeiter der Nordlicht Kunstfeuerwerkerei. Abweichungen jeglicher Art bürfen einer gemeinsamen Vereinbarung.

 

2. Auftragserteilung

Sämtliche Beratungen, Angebote, Ortsbegehung etc. sind bis zur Erteilung eines Auftrages kostenlos. Erst durch eine Bestätigung, telefonisch, per Email oder im persönlichem Gespräch mündlich, gilt der Auftrag als angenommen. Der Auftragnehmer behält sich vor die Art der Effekte, sowie die Reihenfolge für alle vorgeschlagenen Feuerwerkschoreografien zu ändern. Die Vorschläge können jederzeit geändert, bzw. angepasst werden, wenn die äußeren Gegebenheiten, wie z.B. Lieferengpässe von Herstellern, Trockenheit, Regen, zu hohe Windgeschwindigkeiten, gesetzliche Regelungen, Sicherheitsrisiken, etc. dies erfordern. Entsprechende Änderungen, dürfen durch den Auftragnehmer auch kurzfristig und ohne Einverständnis des Veranstalters vorgenommen werden, wenn sie nötig sind, um die Sicherheit zu gewähren.

 

3. Entgelte und Bezahlung

Die Entgelte für das Feuerwerk, werden in schriftlicher Form verbindlich festgehalten. 70% des vereinbarten Entgeltes, sind innerhalb von 14 Werktagen nach Rechnungsdatum zu zahlen. Die restlichen 30% werden zwei Wochen vor dem vereinbarten Zündtermin des Feuerwerkes fällig. Das Entgelt umfasst alle Kosten für die Durchführung des Feuerwerks. Als Zahlungsweise akzeptieren wir ausschließlich Überweisung bzw. in Bar. Bei Nichtbezahlung steht es dem Auftragnehmer zu Zahlungserinnerungen zu versenden.

1) Nach 2 Wochen Verzug folgt die erste Zahlungserinnerung (ohne Mahngebühr)

2) Nach 4 Wochen Verzug erfolgt die zweite Zahlungserinnerung (ohne Mahngebühren)

3) Anschließend werden bis zur Abgleichung des fälligen Betrages durch den Auftraggeber alle 2 Wochen Zahlungserinnerungen versandt.

 

4. Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat den Sicherheitsanordnungen des verantwortlichen Pyrotechnikers Folge zu leisten, anderenfalls ist der Auftragnehmer berechtigt vom Vertrag zurückzutreten. Alle notwendigen Auslagen und Ausfälle sind in diesem Falle vom Auftraggeber zu tragen.

 

5. Pflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den Auftrag gewissenhaft und pünktlich durchzuführen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle gesetzlichen Vorschriften zu beachten. Er entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen über Art und Umfang aller zur Erfüllung des Auftrages erforderlichen Maßnahmen.

 

6. Ausfälle

Kann das Feuerwerk aus folgenden Gründen nicht durchgeführt werden, ist der Auftragnehmer verpflichtet dem Auftraggeber die bisherig gezahlten Entgelte (ohne Zinsen) zurückzuerstatten:

1. Eine Änderung der Genehmigungsregeln verhindert die Durchführung des Feuerwerks.

2. Die Zusage der Location respektive des Grundstückseigners wird zurückgezogen und verhindert somit die Durchführung des Feuerwerks.

3. Kann das Feuerwerk auf Grund witterungsbedingter Einflüsse oder höherer Gewalt nicht durchgeführt werden, so kann der Auftraggeber das Feuerwerk an einem anderen Zündtermin ohne Vertragsveränderungsgebühren ausführen lassen.

4. Im Krankheitsfall der Pyrotechniker steht es dem Auftragnehmer zu, die Feuerwerksveranstaltung abzusagen. Er ist verpflichtet, sich um einen entsprechenden Ersatz zu bemühen, es gibt in diesem Falle jedoch keine Durchführungsgarantie. Der Auftragnehmer erstattet in diesem Fall alle, durch den Veranstalter bereits gezahlten, Entgelte (ohne Zinsen). Sollten die Punkte dieser AGB, sowie die schriftlich festgehaltenen Zusatzregelungen vom Veranstalter nicht eingehalten werden, so steht dem Auftragnehmer ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Für diesen Fall ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, bereits geleistete Entgelte zu erstatten.

 

7. Veränderung des Vertrages

Der Auftraggeber hat das Recht den vereinbarten Zündtermin abzuändern. Dabei müssen jedoch folgende Punkte beachtet werden:

1. Wird der Zündtermin bis zu 4 Wochen vor der Zündung geändert, fallen zusätzlich zu den Auftragskosten keine weiteren Kosten an. Bei

kurzfristigeren Veränderungen des Zündtermins, behält sich der Auftragnehmer vor, angefallene, nicht erstattungsfähige Genehmigungsgebühren gesondert vom Auftraggeber erstattet zu bekommen.

2. Eine Veränderung des Zündtermins muss so erfolgen, dass der Auftragnehmer die Fristen (4 Wochen) für die Einholung der Genehmigungen für den neuen Zündtermin einhalten kann.

 

8. Stornierungsgebühren

Der Auftraggeber hat das Recht, die Auftragserteilung jederzeit zu stornieren. Durch die Stornierung seitens des Auftraggebers fallen die folgenden Gebühren an:

1. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen beträgt die Widerrufsfrist 14 Tage ab Vertragsschluss.

2. Erfolgt die Stornierung nach einer Frist von 14 Tagen und bis zu 3 Monate vor Auftragsausführung, muss der Veranstalter Stornierungsgebühren in Höhe von 25% des Auftragswertes tragen.

3. Erfolgt die Stornierung in weniger als 2 Monaten vor Auftragsausführung, muss der Veranstalter alle bis dato angefallenen Kosten tragen.

 

9. Schadenersatz/Gewährleistung

Schadenersatzansprüche des Auftraggebers aus Verzug, Unmöglichkeit, Verschulden bei Vertragsabschluss, positiver Forderungsverletzung und aus unerlaubter Handlung sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln des Auftragnehmers verursacht wurde.

 

10. Urheberrecht

Die Urheberrechte an der Konzeption des Feuerwerks, sowie am Bild- und Tonmaterial, werden nicht übertragen und stehen dem Auftragnehmer zu, der diese für eigene Zwecke verwenden darf.

 

11. Anzuwendendes Recht

Die Rechtsbeziehungen beider Vertragsparteien unterliegen ausschließlich dem deutschen Recht.

 

11. Anzuwendendes Recht

Die Rechtsbeziehungen beider Vertragsparteien unterliegen ausschließlich dem deutschen Recht.

 

12. Teilnichtigkeit

Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen nicht berührt.

 

13. Erfüllungsort/Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für sämtliche sich zwischen den Vertragsparteien aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten, ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers.